Der Schuleintritt ist ein besonderes Lifeevent für jedes Kind. Die Schule ist weit mehr als ein Ort des Lehrens und Lernens, sie ist auch ein sozialer Treffpunkt. Manchmal tauchen aber bei Schülerinnen und Schülern Ängste, Verunsicherungen oder das Gefühl von Überlastung und großem Druck auf. Dies kann sich in Lernblockaden oder körperlichen Beschwerden - wie Bauch - und Kopfschmerzen, Erbrechen oder Schlafstörungen zeigen. Auch Schulverweigerung kann eine Folge sein. Bei Problemen in der Schule liegen vielleicht auch andere Ursachen dahinter. Mit gezielter schulpsychologischer Beratung und individuell abgestimmten Fördermaßnahmen können Schwierigkeiten überwunden, die Motivation gesteigert und das Selbstwertgefühl aufgebaut werden. Durch meine vielseitige Ausbildung kann ich mit abwechslungsreichen, kreativen und effektiven Methoden Ihr Kind fördern und begleiten.

Schulreife

Begriffe wie das letzte Kindergartenjahr, Vorschulkind, Vorschulerziehung, Schulreife oder Schulfähigkeit begleiten Eltern beim Übergang vom Kindergartenkind zum Schulkind.

Was bedeuten sie?

Welche Kompetenzen sollte ein Kind in die erste Volksschulklasse mitbringen?

Was heißt Vorschulerziehung? Wann beginnt sie?

Kognitive - sprachliche - feinmotorische Kompetenzen können bei Ihrem Kind festgestellt und gezielt gefördert werden, sie erhalten auch Beratung und Tipps wie sie ihr Kind zuhause unterstützen und vorbereiten können.

Legasthenie

Die Ursache für eine Legasthenie ist noch nicht eindeutig geklärt. Die Lese - Rechtschreibschwäche tritt unabhängig von anderen guten oder sehr guten intellektuellen Leistungen auf. Schwierigkeiten beim Lesen führen in fast allen Fächern zu Benachteiligungen. Auch in Mathematik sind Lesekompetenzen und Sprachverständnis für Text- und Sachaufgaben wichtig. Nicht immer liegt bei Schulproblemen eine Legasthenie vor, sie können auch andere Ursachen haben. Deshalb sollte vor dem Training immer eine genaue Abklärung stattfinden. Von gezielten und individuell abgestimmten Fördermaßnahmen, auch für zuhause, kann Ihr Kind bereits ab der ersten Klasse profitieren. Ein Legasthenietraining mit evidenzbasierten Methoden biete ich für Ihr Kind ab der 2. Volksschulklasse an. 

ADHS

ADHS ist ein Aufmerksamkeits - Defizit - Syndrom mit oder ohne Hyperaktivität. Zappelphilipp oder Träumer werden Kinder oft genannt. Diese Kinder wollen, aber können nicht. Trotz guter Intelligenz gibt es Leistungsprobleme und Frustration. Ziel ist es ein gutes Selbstwertgefühl aufzubauen und erfolgreiche Hilfe für den Schulalltag zu geben.

Autismus

Autismus bedeutet eine Beeinträchtigung in der gegenseitigen sozialen Interaktion und Kommunikation, sowie eingeschränkte und stereotype Interessen und Aktivitäten. Heute spricht man von einer ASS Autismus - Spektrum - Störung.  
Warum ist es wichtig im Rahmen von Klassengesprächen die Mitschüler über Autismus zu informieren?

Kinder und Jugendliche mit Autismus zeigen ungewohnte Verhaltensweisen oder interpretieren sprachliche Äußerungen anders. Zu diesem Thema erhalten Sie gerne eine Beratung oder einen Workshop in Ihrer Klasse, als Eltern oder Lehrkräfte.

Bei jüngeren Kindern:
Sprachanbahnung, unterstützte Kommunikation, Förderung in allen Entwicklungsbereichen, Hilfe bei schulischen Problemen

Entwicklungsförderung

Feststellung der erreichten Meilensteine in der Entwicklung und ganz konkrete Fördermaßnahmen bei verzögerter Entwicklung in der Sprachfähigkeit, Wahrnehmung, Visuomotorik und kognitiven Entwicklung.

Umgang mit Ängsten

Für Kinder sind Entwicklungsängste völlig normal. Angst vor Dunkelheit, vor Gespenstern und Monstern fallen in die magische Entwicklungsphase und treten vor allem abends auf. Auch Trennungsängste bei Fremdbetreuung des Kindes gehören zur kindlichen Entwicklung, diese lassen sich mit einer sensiblen Eingewöhnungsphase gut überwinden. Bei Schulangst oder übermäßiger Trennungsangst können bereits überwundene Ängste wieder auftauchen. Die Angstverarbeitung ist wichtig und nicht die Vermeidung der angstauslösenden Situation. Kinder müssen in ihren Strategien zur Bewältigung der Angst ermutigt und gestärkt werden.

Das ist auch in dieser schwierigen Zeit wichtig. Die derzeitige Lebensrealität greift tief in den Alltag unserer Kinder ein. Sowohl die Schul - und Freizeitsituation, als auch der Umgang mit Freunden und der Kontakt zu Großeltern oder anderen Verwandten hat sich deutlich verändert. Dies löst viel Unsicherheit aus. Besonders wichtig ist es für das Kind, dass die Bezugspersonen Kontinuität, Sicherheit und Halt vermitteln. Für Eltern, die durch die veränderte Lebenssituation selbst sehr belastet sind, ist es wichtig sich Hilfe zu holen, damit sie auch ihrem Kind Unterstützung bieten können.

Trauerbewältigung

Kinder brauchen bei der Bewältigung der Trauer Unterstützung, aber auch Information. Sie haben das Recht zu erfahren was passiert ist und sollen auch beim Abschiednehmen einbezogen werden. Ehrlichkeit in altersgerechter Sprache ist wichtig, denn die Fantasie im Kopf macht mehr Angst als die Realität.

Kunsttherapie

Auch in der Kunsttherapie mit Kindern geht es um den Prozess des Sich-Einlassens. Die Bildsprache ist eine Form des persönlichen Ausdrucks, das Potential des Kindes soll nicht reduziert werden auf ein fertiges Produkt. Der Leistungsdruck fällt von Beginn an weg. Mit dem Fehlen von Vorlagen und Arbeitsanleitungen kann das Kind mit dem Material frei und spontan gestalten und ein eigenes Thema einbringen.
"Kostbar ist der Moment, in dem das Kind sich selbst überrascht!" (Arno Stern)